Pauschale oder Stundenabrechnung – was passt wann?
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion Local-IT-Helpdesk
Kurz gesagt
Stundenabrechnung passt zu Betrieben, die selten etwas brauchen und selbst entscheiden können, was wichtig ist. Eine Pauschale passt, sobald regelmäßige Arbeiten anfallen, die bei Stundenabrechnung niemand beauftragt – Updates, Prüfungen, Aufräumen.
Der eigentliche Unterschied
Er liegt nicht im Preis, sondern darin, wer das Unauffällige übernimmt. Bei Stundenabrechnung ruft man an, wenn etwas kaputt ist. Niemand ruft an, um ein Update einspielen oder Protokolle durchsehen zu lassen – und genau diese Arbeiten verhindern die Störungen des nächsten Jahres.
Woran Sie den Kipppunkt erkennen
- Sie rufen mehr als einmal im Monat an.
- Es gibt Arbeiten, von denen Sie wissen, dass sie fällig wären.
- Beim Anruf erklärt jemand erst einmal den Stand Ihrer IT.
- Rechnungen schwanken so stark, dass niemand sie plant.
Zwei Punkte sprechen für eine Pauschale, drei machen sie meist wirtschaftlich.
Was eine Pauschale nicht ist
Sie ist keine Versicherung gegen alles. Neue Projekte, neue Hardware und Umzüge sind Vorhaben und bleiben Vorhaben. Eine Pauschale deckt den Betrieb – was dazukommt, wird geplant und beauftragt.
Die ehrliche Frage an uns
Fragen Sie, welche Arbeiten in der Pauschale enthalten sind und wie oft sie stattfinden. Kommt darauf eine Liste mit Terminen, ist es eine Betreuung. Kommt „alles, was anfällt", ist es ein Versprechen ohne Inhalt.
Was Sie jetzt tun können
Zählen Sie Ihre IT-Anrufe der letzten sechs Monate. Mehr als sechs sind ein guter Anlass, die Betreuung anders zu organisieren.