Was in einen IT-Betreuungsvertrag gehört
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion Local-IT-Helpdesk
Kurz gesagt
Ein guter Vertrag beantwortet sechs Fragen: Was ist betreut, zu welchen Zeiten, wie schnell wird reagiert, was ist ausgeschlossen, was wird dokumentiert und wie kommen Sie wieder heraus. Alles davon in einem Satz pro Punkt.
1. Umfang
Eine Liste der Geräte und Dienste, nicht „die IT". Was nicht auf der Liste steht, ist nicht betreut – das ist für beide Seiten gut.
2. Zeiten
Wann ist jemand erreichbar? Außerhalb dieser Zeiten gilt eine andere Regel, und die sollte dastehen, bevor Sie sie brauchen.
3. Reaktion
Nicht die Lösung, sondern die Rückmeldung ist zusagbar. Was eine Reaktionszeit genau bedeutet, steht in einem eigenen Artikel.
4. Ausschlüsse
Hardware-Ersatz, Projekte, Fremdsoftware, Arbeiten vor Ort jenseits eines Umkreises. Ausschlüsse sind kein Misstrauen, sondern die Bedingung dafür, dass eine Pauschale kalkulierbar bleibt.
5. Dokumentation
Welche Unterlagen entstehen und wem gehören sie? Netzplan, Zugänge, Lizenzen, Besonderheiten. Dieser Punkt entscheidet, wie teuer ein späterer Wechsel wird.
6. Kündigung
Laufzeit, Frist und was bei der Übergabe passiert. Wer Zugänge und Dokumentation erst nach Rückfrage herausgibt, hat sie nie als Ihre betrachtet.
Der Satz, der alles zusammenhält
„Was nicht in der Liste steht, ist nicht betreut." Wenn dieser Satz im Vertrag steht und die Liste gepflegt wird, sind beide Seiten geschützt.
Was Sie jetzt tun können
Legen Sie Ihren bestehenden Vertrag neben diese sechs Punkte. Für jeden Punkt ohne Antwort haben Sie eine Frage für das nächste Gespräch.